• Arten:

    Pandas sind Bären, genauso wie Braunbären und Eisbären.

    Es gibt zwei Arten von Pandas: Die Pandabären, zu ihnen sagt man auch große Pandas, Bambusbär oder Riesenpanda und den roten Panda. Er ist kleiner als der Pandabär und hat ein rötliches Fell. Zu ihn sagt man auch kleiner Panda. Der kleine Panda gehört zur Familie der Waschbären.

    Es gibt auch noch eine Unterart des großen Pandas, den Qinling-Panda oder braunen Panda.

    roter Panda

    Aussehen:

    Er hat ein schwarz-weißes Fell, schwarze Ohren, schwarze Flecken um die Augen, schwarze Hinterbeine und Vorderbeine, deren Färbung sich über die Schultern bis auf den Rücken zieht.

    Die Pandabären haben auch etwas, das keine anderen Großbären haben: Nämlich einen zweiten Daumen. Diese zweiten Daumen sitzen wie ein sechster Finger an beiden Vorderpfoten.

    Der zusätzliche Daumen hilft ihnen beim Fressen den Bambus besser zu halten.

    Ihre Zähne wachsen einmal nach, genauso wie beim Menschen.

    Sie haben ein sehr dickes und wolliges Fell. Das hilft ihnen in den Bergen, während der Wintermonate warum zu bleiben.

    großer Panda im Baum

    Allgemeines:

    Pandabären sind Einzelgänger und treffen sich nur während der Paarungszeit mit anderen Pandabären.

    In freier Wildbahn werden Pandabären 14 bis 20 Jahre alt, in geschützten Gebieten, wo man sich gut um sie kümmert und sie immer genug zu fressen bekommen, können sie sogar 30 Jahre oder noch älter werden.

    Auch wenn Pandabären süß aussehen und sehr ruhige Tiere sind, können sie sich in Notfällen mit ihren kräftigen Pfoten und scharfen Krallen wehren.

    Pandabären können schwimmen und auch sehr gut klettern. Sogar Pandabär-Babys, die nur wenige Monate alt sind, können schon klettern.

    Pandabären können auch sehr schnell rennen.

    Essen:

    Pandabären lieben Bambus. Sie essen fast nur Bambus, sie essen jeden Tag ungefähr 10 bis 30 kg davon.

    Es gibt über 100 verschiedene Bambussorten, Pandabären fressen aber nur 25 Arten.

    Bambus hat aber nur sehr wenig Nährstoffe und deshalb müssen die Pandabären sehr viel davon essen und auch manchmal andere Wurzeln, Früchte, Fische, kleine Insekten und kleine Nagetiere und trinken Wasser aus Bächen oder kleinen Buchten.

    Wenn sie in einem Gebiet den ganzen Bambus aufgefressen haben, ziehen sie weiter und suchen sich einen neuen Platz mit viel Bambus.

    Sie können sich sehr gute Plätze und Wege merken, dass ist wichtig, um den Weg zurück zu ihrem Lieblingsplatz im Bambuswald zu finden.

    Lebensraum:

    Pandabären leben in den Bergen in China, nur hier leben sie in freier Wildbahn.

    Sie fühlen sich am wohlsten bei Berghängen in hoch gelegenen Laub- und Nadelwäldern, dort wo viel Bambus wächst.

    An das kalte Wetter dort, haben sie sich gewöhnt und verbringen viel Zeit damit in Bäumen zu klettern, zu essen und sich auszuruhen.

    Anders als andere Bärenarten halten Pandas keinen Winterschlaf, stattdessen ziehen sie die Berge hinunter, um wärmere Gegenden zu finden.

    Pandabär-Babys:

    Wenn ein Panda schwanger wird, fängt er an ein Nest aus Bambus zu bauen.

    Pandabär-Babys sind, wenn sie auf die Welt kommen, rosa, fast nackt, winzig klein und blind.

    Erst nach wenigen Wochen wächst langsam das schwarz-weiße Fell.

    Die Babys trinken im ersten Jahr die Milch ihrer Mutter und sie können auch schon mit 6 Monaten kleine Bambusstücke kauen.

    Baby Pandas

    Feinde:

    Ihre natürlichen Feinde sind vor allem Schneeleoparden, für jüngere Pandabären auch der Buntmarder, Rothunde, Adler, und Wiesel.

    Auch der Mensch gehört zu ihren Feinden, weil er ihre Lebensräume zerstört und sie früher auch gejagt und getötet hat.

    Gefährdete Tierart:

    Pandabären sind sehr selten und gefährdet, da es nur noch wenige von ihnen in freier Wildbahn gibt.

    Ein Grund dafür ist, dass sie nur in sie nur in bestimmten Gebieten in den Bergen in China leben und ihre Lebensräume immer kleiner werden, das heißt das sie immer weniger Platz haben und nicht mehr so viel zu fressen finden.

    Sie sind sehr wählerisch beim Fressen, lieben Bambus und es gibt leider nicht mehr viele Bambuswälder.

    Deshalb gibt es von vielen Tierschützern Schutzprogramme, um ihnen zu helfen und sie zu beschützen.

    Weil Pandabären sehr süß und kuschelig aussehen, haben sie auf der ganzen Welt Aufmerksamkeit für seine bedrohte Lage bekommen und ganz viele Tierschützer wollen unbedingt den Pandabären helfen und sie beschützen und viele Menschen spenden dafür viel Geld.

    Durch diese Hilfe gibt es jetzt wieder etwas mehr Pandabären als noch vor ein paar Jahren, aber sie sind noch immer selten und gefährdet.

    Der Pandabär ist so auch das Logo der berühmten Naturschutzorganisation WWF geworden.